Internationale Musikwissenschaftliche Konferenz

Leipzig 19.-25. Mai 2013


Richard Wagner. Persönlichkeit, Werk und Wirkung.

Montag, den 20. Mai 2013

Zugang frei und öffentlich

8.30 - 10.30 Uhr, GRASSI Museum, Großer Vortragssaal

Rezeptionsgeschichte I (West- und Mitteleuropa)

  • Prof. Dr. Helmut Kirchmeyer, Düsseldorf: Zwischen Dresden und Ballenstedt. Früher Wagner und frühes Echo
  • Dr. Martin Dürrer, Würzburg: Korrespondenzen zur Tätigkeit des ersten Wagnervereins: Der Nachlass Emil Heckel als Quelle der Wagnerforschung
  • Prof. Dr. Udo Bermbach, Hamburg: Chamberlains Wagner – Eine Skizze
  • Dr. Richard Klein, Freiburg: Vor Adorno war Paul Bekker – Ein vergessenes Deutungsangebot zum Antisemitismus in Wagners Werk
  • Prof. Dr. Clemens Risi, Berlin: Bühne als Labor. Die Bayreuther Festspiele im 21. Jahrhundert


11.00 – 13.00 Uhr, Oper Leipzig

Roundtable mit Stephan Mösch (Redakteur), Katharina Wagner (Regisseurin), Bettina Volksdorf (MDR Figaro), Thomas Zaufke (Komponist)
In Kooperation mit der Oper Leipzig und MDR FigaroI.


13.30 - 15.30 Uhr, GRASSI Museum, Großer Vortragssaal

Rezeptionsgeschichte I (West- und Mitteleuropa)

  • Prof. Klaus Schultz, München: „Hirnloses Lynchgericht“ im Namen Wagners. Anmerkungen zum „Protest der Richard-Wagner-Stadt München“ gegen Thomas Manns Wagner-Vortrag 1933
  • Dr. Hans Rudolf Vaget, Northampton, Massachusetts: „Der Siegelbewahrer“ – Knappertsbusch und die deutsche Vergangenheitspolitik
  • Dr. Philippe Olivier, Straßburg: "Bayreuth ist nicht mehr Bayreuth". Das Verhältnis des französischen Bildungsbürgertums, der 'collaborateurs' und der Kommunisten zu Richard Wagner 1937 bis 1966
  • Prof. Dr. Werner Wolf, Leipzig: Das sich wandelnde Wagner-Bild und der Ring des Nibelungen in der DDR
  • Prof. Dr. John Deathridge, London: Warten auf Wagner. Widerstrebende Musikwissenschaft, radikale Philosophie und die Rettung eines belasteten Vermächtnisses

Dienstag, den 21. Mai 2013

10 - 12 Uhr, GRASSI Museum, Großer Vortragssaal

Rezeptionsgeschichte I (West- und Mitteleuropa)

  • PD Dr. Stephan Mösch, Berlin: Beschleunigung und Entschleunigung als Paradigmen der Wagner-Rezeption? Eine Skizze
  • Prof. Dr. Anno Mungen, Thurnau: „In einer selbstgeschaffenen Manier“. Die Stimme der Wagnersängerin Wilhelmine Schröder-Devrient (1804-1860) am Beispiel Adriano in Rienzi
  • Prof. Dr. Susanne Vill, Wien: Vom Heldentenor zur Powervoice - Aspekte des Wagner-Gesangs im Spektrum der gegenwärtigen Musikkultur
  • Prof. Dr. Volker Mertens, Berlin: Dimensionen von Wagners Parsifal im Regietheater
  • Prof. Dr. Jarmila Gabrielová, Prag: Parsifal-Rezeption in Prag und die Parsifal-Inszenierung des Prager Nationaltheaters im Jahre 2011


14 - 16 Uhr, GRASSI Museum, Großer Vortragssaal

Das Frühwerk

  • Prof. Dr. Thomas Seedorf, Karlsruhe: Richard Wagner, August Lewald und die Zeitschrift Europa. Chronik der gebildeten Welt
  • Prof. Dr. Alfred Stenger, Weimar: Zu Klavierkompositionen Richard Wagners: Fantasia fis-Moll WWV 22 und Sonate As-Dur WWV 85
  • PD Dr. Stefan Keym, Leipzig: Tradition und Innovation in Wagners Ouvertüren: von König Enzio über Polonia bis zumTannhäuser
  • Prof. Dr. Arne Stollberg, Basel: Im Quintenzirkel zur Erlösung – Kunstreligion und "musikalischer Mystizismus" in WagnersDie Feen
  • Dr. Katharina Hottmann, Hamburg: Sinnlichkeit, Gewalt und Komik: Luzio in Wagners „Großer komischer Oper“ Das Liebesverbot

Mittwoch, den 22. Mai 2013

8.30 - 10.30 Uhr, GRASSI Museum, Großer Vortragssaal

Das Hauptwerk

  • Prof. Dr. Hermann Danuser, Berlin: Der Ring des Nibelungen: Das Metadrama im Drama
  • Prof. Dr. Mischa Meier, Tübingen: Warum reißt der Faden der Nornen? – oder: Vom Schicksalsseil zum Wissensseil
  • Prof. Dr. Karol Berger, Stanford: „Wie man wird, was man ist“: Die Walküre, Erster Aufzug
  • Dr. Johanna Dombois, Köln: Schlaf in Wagners Theater. Typologie – Dramaturgie – Szenographie
  • Dr. Sebastian Urmoneit, Berlin: Romantisierte Harmonik und ihre Vollendung in Richard Wagners Tristan und Isolde. Über die Kombinations-Harmonik des „Sühnetrankmotivs“


14 - 16 Uhr, GRASSI Museum, Großer Vortragssaal

Das Hauptwerk

  • Prof. Dr. Laurence Dreyfus, Oxford: Musik und das Ungesehene: Narrative Paradigmen in Parsifal
  • Prof. Dr. William Kinderman, University of Illinois: Wagners Parsifal als Kunst und Ideologie

Kompositorische Aspekte

  • Prof. Dr. Peter Andraschke, Wien: Richard Wagners Wesendonck-Lieder. Umfeld und Rezeption
  • Prof. Dr. Ulrich Tadday, Bremen: Über die Anwendung der Musik ohne Drama: Zu Lorin Maazels „Ring ohne Worte“
  • Dr. Martin Knust, Stockholm: Wagners Kompositionsprozess – Eine Detailbetrachtung

Donnerstag, den 23. Mai 2013

10 - 12 Uhr, GRASSI Museum, Großer Vortragssaal

Kompositorische Aspekte

  • Prof. Dr. Werner Breig, Erlangen: Kontrapunkt und dramatische Musik – Über einige Themenkombinationen bei Wagner
  • Prof. Dr. Hartmut Krones, Wien: Zum Weiterleben der Figurenlehre in Richard Wagners Musiksprache
  • Prof. Dr. Christian Thorau, Potsdam: Wotans Ende oder: Gibt es einen Fortschritt in der Wagner-Analyse? Zur Formgestaltung des Monologs im II. Akt der Walküre
  • Dr. Marion Recknagel, Leipzig: Das Gebein der Tonkunst. Richard Wagners Vorstellungen von Rhythmus
  • Dr. Gilbert Stöck, Leipzig: Richard Wagners Bedeutung für das Frühwerk von Giacomo Puccini. Eine Analyse der Kennfigurtechnik in Puccinis erster Oper Le Villi


14 - 16 Uhr, GRASSI Museum, Großer Vortragssaal

Der Musikschriftsteller

  • Dr. Stefan Lorenz Sorgner, Erlangen-Nürnberg: Wagners (un)zeitgemäße Betrachtungen – Reaktionäre oder progressive Überlegungen zum Musikdrama?
  • Prof. Dr. Ulrich Konrad, Würzburg: Franz Liszt, Richard Wagner und die Symphonische Dichtung
  • Prof. Dr. Hans-Joachim Hinrichsen, Zürich: Geschichtsphilosophie und Interpretationsästhetik. Wagners Beethoven-Deutung
  • Prof. Dr. Eckart Kröplin, Dresden: Von der Sozialität des Gesamtkunstwerks oder: Was hat Wagner mit dem Kommunismus zu tun?

Freitag, den 24. Mai 2013

10 - 12 Uhr, GRASSI Museum, Großer Vortragssaal

Der Musikschriftsteller

  • Prof. Dr. Helmut Loos, Leipzig: Richard Wagners kunstreligiöse Sendung. Der Komponist als Gott, Genie und Held
  • PD Dr. Hans Otto Seitschek, München: „Décadence“ gegen Erlösung im Werk Wagners
  • Eugen Wenzel, Langenhagen: Richard Wagner und die Frage nach der Erlösung
  • Dr. Ronald Perlwitz, Paris: Richard Wagners Indien-Mythos


14 - 16 Uhr, GRASSI Museum, Großer Vortragssaal

Rezeptionsgeschichte II (Mittel- und Osteuropa)

  • Prof. Dr. Mikhail Saponov, Moskau: Paul von Joukovsky und andere. Neues über den letzten russischen Freund Richard Wagners
  • Prof. Dr. Vladimir Gurevich, St. Petersburg: (Fast) der volle Wagner: Das Schaffen Richard Wagners auf der Bühne des modernen Mariinskij Theaters in St. Petersburg und seine Rezeption
  • Prof. Dr. Kristel Pappel, Tallinn: Wagner – ein bekannter Fremder. Wagner-Rezeption in Estland.
  • Prof. Dr. Lolita Fūrmane, Riga: Über die Aufführungen einiger Werke Wagners in Riga: Inszenierungspraxis und Kulturkontexte
  • Dr. Alīda Zigmunde, Riga: Leben und Wirken des Rigaer Wagner-Forschers Carl Friedrich Glasenapp (1849-1915)

Samstag, den 25. Mai 2013

10 - 12 Uhr, Grassi Museum, Vortragssaal

Rezeptionsgeschichte II (Mittel- und Osteuropa)

  • Beata Baublinskienė, Vilnius: Wagner-Rezeption in Litauen 1836–2013. Von seiner Ankunft in Memel (Klaipėda) bis zu der Richard-Wagner-Festwoche in Vilnius
  • Prof. Dr. hab. Ryszard Daniel Golianek, Posen: Polonia, Novemberaufstand oder die Drangsal aus Osten? Polnische Thematik in Richard Wagners Schriften und Werke
  • Dr. Renata Suchowiejko, Krakau: Richard Wagners Schaffen im Kontext der polnischen Kultur am Ende des 19. Jahrhunderts. Aufführungen – Diskussionen - Resonanz
  • Prof. Dr. Luba Kyyanovska und Stefania Petruk, Lemberg: Wagner-Rezeption in der Musikkultur Lembergs (Polen/Ukraine)
  • Dr. Jana Lengová, Preßburg: Wagner und die Slowakei


14 - 16 Uhr, Grassi Museum, Vortragssaal

Rezeptionsgeschichte II (Mittel- und Osteuropa)

  • Prof. Dr. Marta Ottlová, Prag: Die Spur Richard Wagners in der tschechischen Musik und Musikwissenschaft
  • Prof. Dr. Valentina Sandu-Dediu, Bukarest: Wagner-Rezeption in Rumänien: signifikante Beispiele
  • Dr. Melita Milin, Belgrad: Die Rezeption der Werke Richard Wagners in Serbien
  • Prof. Dr. Primož Kuret, Laibach: Wagner in den Konzert- und Opernprogrammen vor dem Ersten Weltkrieg in Ljubljana (Laibach)
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